Am Montagabend zwischen 22 und 24 Uhr erstrahlte die evangelische Kirche Groß-Zimmerns im Rahmen der bundesweiten Aktion „Night of Light“ in einem zauberhaft-romantischen Rot. Der Hintergrund ist eher dramatisch:

Über 4500 Unternehmen der Veranstaltungsbranche wollten darauf aufmerksam machen, dass sie infolge der Corona-Pandemie auf der „roten Liste“ der um ihre Existenz kämpfenden Betriebe stehen. Für die Mitarbeiter*innen der zweitgrößten Wirtschaftsbranche in Deutschland (inklusive der Kultur- und Kreativwirtschaft) ist es praktisch 5 vor 12.

Gleichzeitig wurden in über 250 Städten und Gemeinden Gebäude mit der roten Signalfarbe angeleuchtet, um auf Alarmstufe 1 hinzuweisen. Tom Koparek, der Initiator der Aktion aus Essen, erwartet, dass ganz viele der unter dem seit März geltenden Veranstaltungsverbot leidenden Künstler, Veranstaltungstechniker, Bühnenbauer Eventagenturen und Cateringunternehmen die nächsten 3 Monate nicht überstehen werden.

Pfarrer Michael Fornoff, Vorsitzender des Kirchenvorstands: „Vor diesem Hintergrund wollten wir uns der Aktion natürlich nicht verschließen und stellen uns hinter die Betroffenen.“

   
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