Liebe Leserin, lieber Leser,

schon wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu und mir fliegen die Raketen um die Ohren. Aber vorher gibt es ja noch einen großen Geburtstag zu feiern!!! Ihr Menschen verteilt Geschenke an Eure Lieben und sehnt Euch nach Frieden auf Erden.

Das ist doch das größte Geschenk: Frieden und Geborgenheit unter dem Schirm Gottes. So wünsche ich Ihnen/ Dir  Frieden und Zuversicht, Glück (Was ist für Dich Glück?) und Erfolg (Was ist für Dich Erfolg?) für das neue Jahr!
„Schenken“ darf ich Dir das Engelswort aus dem Lukasevangelium (2,10f): „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Und schenken will ich Dir eine ganz besondere Geschichte, die ein Kollege der beiden Zimmner Pfarrer geschrieben hat. Sie gefällt mir, weil ich mir manchmal auch einen Schirm wünschen würde.

Herr Fröhlich und sein Schirm
Herr Fröhlich war ein trauriger Mensch.
Er war traurig, wenn es regnete. Denn dann wurde er immer sehr nass. Er war traurig, wenn die Sonne schien. Denn dann wurde ihm immer viel zu heiß. Er war traurig wenn er Herrn Grobschlacht sah. Denn der war immer so gemein zu ihm. Er war traurig, wenn er beim Fastnachtsumzug war, denn er bekam nie ein Bonbon ab.
An seinem 39. Geburtstag bekam er einen Schirm geschenkt. Herr Fröhlich war sehr traurig. „Was für ein blödes Geschenk!“, dachte er. Aber der Schirm machte Herrn Fröhlich zu einem sehr fröhlichen Menschen. Herr Fröhlich war fröhlich, wenn es regnete. Denn unter seinem Schirm blieb er trocken. Er war fröhlich, wenn die Sonne schien. Denn sein Schirm gab ihm Schatten. Er war fröhlich, wenn er Herrn Grobschlacht sah. Denn dann konnte er seinen Schirm tief herunter ziehen und sich darunter verstecken. Er war sogar fröhlich, wenn er beim Fastnachtsumzug
war. Dann drehte er seinen Schirm um, und fing mit ihm viele Bonbons. Und eines Tages als er eine sehr lange Radtour gemacht hatte, hatte er noch eine weitere Idee. Er war so müde und erschöpft, dass er es nicht mehr schaffte nach Hause zu radeln. Aber der Wind stand günstig. Darum nahm Herr Fröhlich seinen Schirm, hielt ihn in den Wind und ließ sich von ihm wie mit einem Segel auf dem Rad nach Hause treiben.
An der Abbiegung zur Rumpelgasse allerdings war er so schnell und hatte mit nur einer Hand am Lenker so wenig Halt, dass er stürzte.
Er tat sich zwar ordentlich weh, aber zum Glück war er nicht ernsthaft verletzt. „So ein Schirm ist toll,“ dachte sich Herr Fröhlich da, „aber aufpassen muss ich trotzdem selbst.“


Also passe bitte auf Dich auf und vertraue dem Kind in der Krippe. ER kommt an Weihnachten auch für DICH zur Welt.

Von hier oben wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen beschirmten Anfang des Jahres 2015. Über einen netten Blick nach oben freut sich auch im neuen Jahr
Ihr/ Dein Gickel

Und wieder einmal nutzen wir die Gelegenheit, um uns unserem treuen „Wächter“ auf der Kirchturmspitze anzuschließen.

Wir grüßen Sie/ Dich mit einem „Gott befohlen!“ und wünschen einen farbenfrohen LEBENSSCHIRM, eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen glücklichen Jahresanfang 2015!

Pfr. Michael Fornoff & Pfr. Michael Merbitz-Zahradnik

   
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