Liebe Leserin, lieber Leser,

gerade erst habe ich Euch frohe Weihnachten und einen gesegneten Jahresbeginn gewünscht und- zack– sind wir am Ende des 1. Quartals. Es wird Frühling, die Tage werden wieder länger und das Osterfest scheint auf. Endlich! Wenn ich auf der Kirchturmspitze nicht festsitzen würde, könnte ich einen Luftsprung machen. So kann das Leben - mit seiner Freude und auch mit seinem Leid - doch schmecken. Ist es nicht wunderbar?

 

Es kann so farbig und so schmackhaft sein - Dein Leben. Weil Du glauben und hoffen darfst und weil es so viele Menschen gibt - auch hier in Groß- und Klein-Zimmern - die dem Leben in den Kirchengemeinden, in den Vereinen, im Alltag viel Pep und Würze geben.

Ich alter Hahn wünsche Euch da unten die Würze des Lebens und dass ihr selbst zur Würze werdet. Jesus Christus hat in der Bergpredigt gesagt: „Ihr seid das Salz der Erde.“ (Matthäus 5,13)

Er traut Dir also schon was zu, auf dieser Welt! Also keine Scheu und ran an den „Kochtopf“. Jesus hat das damals ganz normalen Leuten gesagt und nicht zu Politikern oder anderen Mächtigen.

Du bist es selbst „der Hoffnungsschimmer am Horizont und eben das Salz der Erde.“

Pommes, das Schnitzel oder die Bolognesesauce sind ohne die Prise Salz fade und nicht zu genießen. So kann auch euer Zusammenleben auf der Welt fade sein und nicht recht schmecken.

Beispiele gibt es doch genug!

Und so lebt ihr in einer Welt mit Gewalt, mit Abhörskandalen, mit Gier und Egoismus, mit Ungerechtigkeiten, mit (gelben) Engeln, die den Namen nicht verdienen….

Das Leben kann so wirklich ungenießbar werden und uns aufstoßen.

„Ihr seid das Salz der Erde.“ - so Jesus!

Du sollst das Leben würzen. Das Leben kann so lecker werden wie ein gutes Essen. Auch hier in unserem Zimmern gibt es Beispiele genug: Menschen, die dem Leben einen guten Geschmack geben, durch Zuwendung, Geduld, Freundlichkeit, Hilfe, Liebe, Engagement und Begeisterung.

Es gibt Erwachsene, aber auch Jugendliche, die sich ehrenamtlich betätigen - langfristig über viele Jahre oder auch für eine bestimmte Projektzeit. Wenn ich das von hier oben beobachte, dann muss ich sagen: In Zimmern ist schon eine ganze Menge los und wenn es darauf ankommt gibt es auch noch so etwas wie eine „Dorfgemeinschaft“. Toll!

Um mal uns Tiere ins Spiel zu bringen: Man darf auch mal den Zapfhahn aufdrehen und die Sau rauslassen - aber immer nur Spaß haben wollen und sich selbst leben, ist irgendwann hohl und sinnlos. Recht bald wird das Leben dann doch fade und geschmacklos.

„Ihr seid das Salz der Erde.“ Genau dazu bist Du als Christenmensch von Jesus höchst selbst berufen und von Gott auch befähigt. Das hast Du doch in Dir: die Freude, wenn sich andere freuen - den entscheidenden Funken Mitgefühl - die Energie zum Guten - die Liebe.
Spürst Du es? Dann setze es auch ein und gib dem Leben einen guten Geschmack.

„Ihr seid das Salz der Erde.“ Es entspricht wohl nicht dem Zeitgeist und der gängigen gesellschaftlichen Strömung.
Es gehören schon Dein Mut, Deine Kraft und Deine Fähigkeiten dazu hier eben gegen den Strom zu schwimmen.
Das ist bestimmt nicht leicht. Aber wer denn sonst sollte dieser Welt ein besseres Gesicht geben, wenn nicht Du - wenn nicht die Menschen, die sich nach dem nennen, der genau das gesagt hat: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Also würze Dein und das Leben Deiner Mitmenschen und versalze es nicht!
Hört mit mir den österlichen Ruf:
„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

So grüßt von der Kirchturmspitze:
Dein / Euer / Ihr

Gickel

Achtung: 30. März
Beginn der Sommerzeit

   
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